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Ehemalige Synagoge (Städtischer Saal)
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Die erste, hölzerne Synagoge in Buk brannte während der Unruhen des Völkerfrühlings 1848 nieder. Der heutige Backsteinbau an der Mury-Straße entstand um die Wende zum 20. Jahrhundert (Quellen nennen 1893 bis etwa 1905) im neuromanischen Stil nach einem Entwurf von Alfred Grotte. Während der Besatzung verwüsteten die Deutschen die Synagoge und nutzten sie zunächst als Sammellager für die Juden von Buk, dann als Tischlerei. Nach dem Krieg verlor das Gebäude seine religiöse Funktion; seit 2017 dient es nach einer gründlichen Sanierung als „Städtischer Saal“ für standesamtliche Trauungen, Ratssitzungen und Kulturveranstaltungen. Zusammen mit der benachbarten Talmudschule 1988 unter Denkmalschutz gestellt.